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Gibt es einen Passivhaus Ratgeber?
Frage von Marion "Gibt es einen Passivhaus Ratgeber?"
Antworten
Antwort von Horst
Ein Passivhaus
Ratgeber informiert den eventuellen Käufer
über sämtliche Vorzüge, welche dieses Haus
mit sich bringt. So dient die isolierte Außenhülle
dazu, dass keine Wärme ungewollt aus dem Haus tritt. Weiterhin
wirkt diese Außenhülle wie ein Solarkollektor, denn
im Sommer ist es angenehm kühl, und im Winter herrscht im
Innern des Hauses eine angenehme Wärme. Des Weiteren dienen
die Fenster, welche mit drei Glasscheiben versehen sind, als
Sonneneinlass zur Aufrechterhaltung der Wärme. Zudem findet im
Innern des Hauses ein besonderer Wärmeaustausch statt. Die dem
Haus zugeführte Frischluft wird durch die Wärme der
Abluft aufgeheizt.
Antwort von
Günther
Alle reden vom Umweltschutz und vom Energie sparen. Damit sich
möglichst viele Leute für die Vorzüge eines
Passivhauses interessieren, bieten alle Bausparkassen bereits
Passivhaus Ratgeber, in denen sich der Interessent informieren kann. So
ist beispielsweise bereits die Auswahl des richtigen Bauplatzes von
enormer Wichtigkeit. Liegt der Bauplatz mitten in einem Wohngebiet, ist
zu beachten, dass die Hausfront nach Süden möglichst
unverbaut ist, damit genügend Sonne durch die Fenster kommen
kann. Zu viel Schatten kann für ein Passivhaus sehr negativ
sein. Auch sollte ein Passivhaus nicht auf einem Berg oder
Anhöhe gebaut werden, denn dort herrscht wesentlich mehr Wind
als in einem geschützten Bereich.
Antwort von Brigitte
Ein Passivhaus Ratgeber kann eine entscheidende Hilfe für
Bauinteressenten sein. So werden beispielsweise die
zusätzlichen Kosten aufgeführt, die den Bauherrn auf
alle Fälle erheblich belasten. Denn der Mehraufwand
beschränkt sich nicht nur auf die isolierte
Außenhülle des Passivhauses, sondern betrifft auch
die neuartigen Fenster, welche aus drei Glasplatten bestehen und
besonders isoliert sind. Auch die Rahmen weisen eine besondere
Isolierung auf. Hat sich der Bauherr für ein Passivhaus
entschieden, müssen zunächst Anträge
für alle möglichen Fördermittel gestellt
werden. So erhält der Bauherr nach Fertigstellung von der
Kommune für Wiederaufbau einen Kostenzuschuss in Höhe
von 50.000,– Euro. Zudem kann der Bauherr noch auf weitere
Fördermittel des Landes oder des Kreises hoffen. Mit diesen
Geldern ist ein Passivhaus umgerechnet nicht teurer als ein normales
Haus.
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