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Existenzgründer Förderung

Existenzgründer können heute auf durchaus gute
Unterstützung von verschiedenen Seiten bauen. Das sind zum
einen natürlich die staatlichen Stellen, zugleich gibt es auch
private Stellen, die Existenzgründer fördern und
unterstützen. Diese Förderung lässt sich in
drei wesentliche Bereiche aufteilen: Zuschüsse für
Beratung und Coaching, die finanzielle Förderung durch
Darlehen, Bürgschaften und Kredite und die Förderung
des Lebensunterhalts.
Entscheidend bei der Existenzgründer Förderung
ist wohl der Existenzgründerzuschuss. Dieser ist sicherlich
das wichtigste Instrument der Gründerförderung.
Dieser Zuschuss, der vom Arbeitsamt kommt, deckt für einen
Zeitraum von 9 Monaten die privaten Kosten des
Existenzgründers ab. Damit muss sich der
Existenzgründer nicht um diesen Bereich in den ersten 9
Monaten der Selbstständigkeit kümmern. Der
Gründerzuschuss soll Arbeitslosen helfen, ihre
Arbeitslosigkeit zu beenden. Den Gründerzuschuss kann also nur
bekommen, wer auch Anspruch auf Arbeitslosengeld hat. Innerhalb der
letzten 2 Jahre muss der Existenzgründer mindestens
für 1 Jahr abhängig beschäftigt gewesen
sein. Zudem muss dieser Anspruch noch eine Gültigkeit
für mindestens 90 Tage haben. Der Existenzgründer
muss außerdem mit einem Businessplan nachweisen, dass sein
Existenzgründungskonzept auch tragfähig ist. Dabei
kann er sich auch der Hilfe eines Beraters bedienen, wobei ein Teil
dieser Kosten ebenfalls von der Bundesagentur übernommen
werden. Insgesamt kann diese Unterstützung über einen
Zeitraum von 15 Monaten bezogen werden. Zunächst für
9 Monate als Arbeitslosengeld I sowie 300 Euro zusätzlich, um
die Sozialausgaben zu decken. Wenn nach 9 Monaten die Firma erfolgreich
angelaufen ist, kann die Förderung bis auf 15 Monate
verlängert werden. Dann allerdings erhält der
Existenzgründer vom Arbeitsamt nur noch eine
Förderung von 300 Euro monatlich.
Zusätzlich zu diesem Existenzgründerzuschuss gibt es
verschiedene Formen der Existenzgründer Förderung,
die der Staat und auch private Stellen eingerichtet haben, um den
Existenzgründern günstige Darlehen und Kredite zu
ermöglichen. Die meisten Darlehen werden über die
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergeben. Diese arbeitet
mit den Hausbanken der Existenzgründer zusammen. D. h., der
Existenzgründer kann nicht direkt bei der KfW, sondern nur
über eine Hausbank einen zinsgünstigen Kredit
beantragen.
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